Werkzeuge für Krisenbewältigung

Das Leben ist Veränderung, oft ungewollt. Und wir verändern uns mit.

Es treten im Leben immer wieder Veränderungen ein, die wir uns so niemals gewünscht hätten. Manchmal sogar solche, die uns Angst einflößen. Diese Angst oder dieses unangenehme Gefühl lässt uns oftmals keine Vorsorge dafür treffen. In großen Firmen und Konzernen werden Vorsorgemaßnahmen von Menschen entschieden, deren Existenz nicht unmittelbar damit zusammenhängt. Daher können sie nüchterner und sachlicher agieren.

Kleinere Unternehmen und Einzelunternehmer agieren hier selbstverständlich menschlicher, was in sehr vielen Fällen ein großer Vorteil ist. Bei Krisenbewältigung bringt das allerdings eine zusätzliche Herausforderung mit sich.

Es gibt ein paar wichtige Werkzeuge, die wir verwenden können. Damit können wir genau dieses Menschsein, diese großartige Gabe der Natur zu unserem Vorteil nutzen – und die Veränderung in eine Richtung lenken, die uns bessere und neue Möglichkeiten eröffnet.

1. Keine Selbstvorwürfe!

Wie: … hätte ich doch, … wenn ich damals, warum habe ich nicht …
Es ist jetzt genau so, wie es ist und hätten Sie es damals gesehen, hätten Sie es anders gemacht.

2. Verantwortung übernehmen

Diese Situation ist noch nie dagewesen. Das stimmt. Keiner konnte damit rechnen, das stimmt auch.
Wofür kann ich jetzt dennoch Verantwortung übernehmen, um mich und mein Unternehmen hier herauszuholen? In dem Moment, wo ich Verantwortung übernehme, kann ich auch agieren, komme aus der OHNmacht in die MACHT und kann etwas MACHEN.

3. DAFÜR statt DAGEGEN

Dagegen ist immer eine Sackgasse. Dafür öffnet Wege. Das heißt, nicht darauf zu schauen wogegen ich bin, was ich nicht mag, sondern wofür ich bin, was kann ich, will ich tun.

4. Entscheidungen treffen

Nichts ist schlimmer als im ständigen Grübeln zu verharren. Besser eine Entscheidung treffen, die vielleicht wieder verworfen wird als keine Entscheidung zu treffen. Das Treffen einer Entscheidung gibt Kraft, den Kopf wieder zu heben und nur wer den Kopf oben hat kann mehr sehen als den Boden.

5. Hilfe und Unterstützung annehmen

Kein Mensch kann alles. Niemand ist in allem gut. Das ist auch gut so und hilft uns dabei, uns weiterzuentwickeln. So wie jeder Unternehmer, jede Unternehmerin ein Experte auf dem eigenen Gebiet ist, sind es auch jene, die Unternehmer und Unternehmerinnen in dieser Situation unterstützen können. Auf verschiedenen Ebenen. Nützen Sie dieses Wissen und Können der Experten auf allen Ebenen. Auf der persönlichen, der mentalen, der kaufmännischen, der rechtlichen, der organisatorischen. Unterstützung anzunehmen bedeutet sich seine MACHT zurück zu holen. Ein wesentlicher Schritt heraus aus der OHNmacht.

6. Vertrauen Sie auf sich

Auf niemanden können Sie sich mehr verlassen als auf sich selbst. Niemandem können Sie mehr vertrauen. Schauen Sie darauf zurück, was Sie schon alles geschafft haben und stehen Sie zu sich.

7. Tun

Setzen Sie um, was Sie sich vorgenommen haben. Wenn es nicht gelingt, dann schauen Sie zurück an den Punkt, bei dem noch alles geklappt hat und gehen nochmals weiter.

Nehmen Sie die Herausforderung an und Sie werden stärker sein als jemals zuvor!

Ingrid Heinisch

Unternehmensberaterin, Coach, Trainerin

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Ingrid Heinisch